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Teotihuacan

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Teotihuacan


Eine der bekanntesten Attraktionen von Mexiko ist die Tempelstadt Teotihuacan. Teotihuacan liegt etwa 40 Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums von Mexiko-Stadt und ist ein absolutes Muss für jeden Besucher von Mexiko-Stadt.

Mexiko Bilder: Teotihuacan

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Erbauer von Teotihuacan


Bis heute ist unbekannt, wer die Erbauer von Teotihuacan sind. Da die Erbauer keine Schriften hinterlassen haben, lassen sich nur spekulative Rückschlüsse aufgrund von Funden machen. Fakt ist, dass das mysteriöse Volk begnadete Architekten gehabt hat, die selbst die Erbauer der ägyptischen Pyramiden in den Schatten stellen. Der Umstand, dass man nicht weiß, wer Teotihuacan gebaut hat, lässt viel Spielraum für Spekulationen. So haben unter Anderem der Prä-Astronautiker Erich von Däniken und diverse New Age Sekten Theorien in Bezug auf Teotihuacan aufgestellt.

Geschichte Teotihuacan


Teotihuacan ist seit 600 vor Christus besiedelt. Die ersten monumentalen Bauwerke sind im ersten Jahrhundert nach Christus entstanden. Die Sonnenpyramide ist die älteste der Pyramiden in Teotihuacan. Sie ist um das Jahr 170 nach Christus fertiggestellt worden. Mit einer Höhe von 72 Metern ist die Sonnenpyramide die zweithöchste Pyramide der Welt und nach der Pyramide von Cholula und der Cheops-Pyramide in Gizeh die drittgrößte. Zum Bau der Sonnenpyramide sind 3,5 Millionen Tonnen Steine verbaut worden. Die übrigen Gebäude, wie zum Beispiel die Mondpyramide und der Tempel des Quetzalcoatl sind später erbaut worden. Die Bautätigkeit in Teotihuacan ist bis in das Jahr 650 nachweißbar. Teotihuacan hat seinen Status als religiöses Zentrum der Region bald darauf verloren. Seit dem Jahr 800 ist Teotihuacan verlassen. Erst die Azteken entdecken die Anlage im 14. Jahrhundert wieder. Sie glauben, dass in Teotihuacan sich die alten Götter geopfert haben. Die spanischen Eroberer haben nach ihrer Ankunft in Mexiko sehr viele Gebäude in Teotihuacan beschädigt.

Tempel des Quetzalcoatl


Die Anlage Teotihuacan hat drei Tore. Das Tor 1 befindet sich im Süden der Anlage. Von hier gelangt man, vorbei an Cafés und der zentralen Information, zuerst auf den Tempel des Quetzalcoatl. Wie üblich ist der Tempel in mehreren Etappen alle 52 Jahre erweitert worden. Den zerstörerischen im religiösem Wahn handelnden Spaniern sind die verschiedenen Schichten nicht aufgefallen und sie zerstörtem an dem Tempel lediglich die Götterdarstellungen der obersten Schicht. Da die oberste Schicht über die darunterliegende Schicht gebaut worden ist, sind die Darstellungen des Quetzalcoatl erhalten geblieben.

Straße der Toten


In Richtung Norden gehend gelangt man auf die Straße der Toten. Auf der Straße der Toten befinden sich in regelmäßigen Abständen Stufen. Vom Tempel des Quetzalcoatl betrachtet wirkt die Straße, als ob Stufen durch Teotihuacan führen und nahtlos in die Mondpyramide übergehen. Es entsteht die Illusion, dass die Stufen in den Himmel führen. Bevor der zentrale Teil von Teotihuacan über die Straße der Toten erreicht wird, überquert man den Fluss San Juan.

Sonnenpyramide Teotihuacan


Rechts und links der Straße der Toten flankieren (Wohn-) Häuserkomplexe die Seiten. Etwa auf halber Strecke auf der Straße der Toten zwischen Fluss San Jose und der Mondpyramide erreicht man die Sonnenpyramide. Der Sonnenpyramide vorgelagert ist der Platz der Sonne, der an die Straße der Toten anschließt. Die Stufen der Sonnenpyramide ist begehbar. Vor dieser gigantischen Pyramide zu stehen, ist ein ehrfurchtsvolles Gefühl. Die Stufen bis zur Spitze zu erklimmen, verschafft einem noch mehr Ehrfurcht vor den Erbauern der Pyramide, welche die Pyramide mehrmals täglich für den Bau hochklettern mussten. Etwas weniger außer Atem ist man, wenn man die Stufen in diagonal besteigt. Am Ende der Stufen angekommen, wechselt man einfach die Richtung. Einfach mal ausprobieren, klappt auch bei modernen Treppenhäusern. Das Panorama auf der Sonnenpyramide rechtfertigt jedoch die Strapazen beim Aufstieg. Von der Sonnenpyramide ist Teotihuacan am umfassendsten zu überblicken.

Palast der Jaguare


Nachdem der Abstieg von der Sonnenpyramide gelungen ist, geht es weiter in Richtung Norden. Auf der linken Seite erreicht man den Palast der Jaguare und den Palast des Quetzalpapalotl. Die beiden Paläste, in denen noch Wände mit Farbresten erhalten sind, liegen am Platz des Mondes. Der nördliche Teil des Platz des Mondes wird von der Mondpyramide begrenzt.

Mondpyramide Teotihuacan


Die Mondpyramide ist 47 Meter hoch und damit kleiner als die Sonnenpyramide. Da die Mondpyramide auf einem kleinen Hügel erbaut worden ist, erreicht sie nicht nur optisch, fast die gleiche Höhe wie die Sonnenpyramide. Von der Spitze der Mondpyramide erlebt man den umgekehrten Effekt, wie zu Beginn der Straße der Toten am Tempel des Quetzalcoatl. Die Stufen auf der Straße der Toten sind nicht zu sehen und sie wirkt, als verlaufe sie absolut ohne Gefälle.

Menschen in Teotihuacan heute


In Teotihuacan trifft man neben alten Steinen auch auf ziemlich lebendige Mitmenschen, die einen entweder in den Wahnsinn treiben oder zum Schmunzeln bringen. In den Wahnsinn treiben einen die vielen Souvenirhändler. In Teotihuacan gibt es mindestens so viele, wie in der Sonnenpyramide Steine verbaut worden sind. Zum Schmunzeln wird man gebracht, wenn man auf der Sonnenpyramide steht und eine Prozession der New Age Bewegung auf der Straße der Toten verfolgen kann.

Teotihuacan Bildergalerie

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